Aufgrund von Bauarbeiten ist die Ferring Stiftung vom 5. bis 16. Oktober 2026 geschlossen.

Wenn Sie uns in dieser Zeit trotzdem besuchen möchten, schicken Sie uns gerne eine Anfrage an info@ferring-stiftung.de.

Auer uun a Ferring Stifting baud wurt, haa wi faan a 5. bit tu a 16. oktuuber 2026 tacht. Wan dü üs likes uun detdiar tidj beschük wääl, skriiw üs hal uun oner info@ferring-stiftung.de.

Wir laden euch zu einem spannenden Vortrag am Mittwoch, den 30. September 2026 um 19:30 Uhr zu uns in die Ferring Stiftung in Alkersum ein.

Dieses Mal begrüßen wir die Goldschmiedemeisterin Ilke Engeland aus Wyk, die einen Vortrag zu dem Thema: „Trachtenschmuck: Vom Silberdraht zum Friesenknopf“ halten wird.
Wie wird aus feinstem Silberdraht ein filigranes Kunstwerk, und was bedeutet eigentlich „Filigran“? Was sind Brinkel und Krollen? Und warum sind es Knöpfe, obwohl die großen Kugeln nichts mehr schließen? Wie wird der Schmuck gereinigt, und warum kann man das nicht zuhause?

Diese und andere Fragen erläutert uns Ilke Engeland in ihrem Vortrag und bringt uns so die Fertigung und Geschichte des Friesenschmucks ein Stück näher.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:

📆 Mittwoch, 30. September 2026

🕢 19:30 Uhr

📍Ferring Stiftung in Alkersum

Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen wir uns.

In der vergangenen Woche war Dr. Janek Guerrini bei uns in der Ferring Stiftung. Er kommt aus Italien und arbeitet als Linguist an der Universität Padua. Sein Forschungsgebiet ist die Semantik – die Erforschung sprachlicher Bedeutung. Ihn interessiert, nach welchen unbewussten Regeln unser Sprachsystem aus Wörtern und Satzstrukturen komplexe Bedeutungen zusammensetzt und was uns das über die menschliche Kognition verrät. Sprache ist für ihn ein Fenster in die „Software“ unseres Geistes.

Auf Föhr untersucht er, wie verschiedene Pluralausdrücke im Fering verwendet werden, etwa „hingster“ ohne Artikel, „a hingster“ und „dön hingster“. Dabei geht es um die Frage, ob wir beim Sprechen über Gruppen drei grundlegende Perspektiven unterscheiden: Pferde als Kategorie allgemein, Pferde in einer bestimmten Situation oder bestimmte Pferde, auf die bereits Bezug genommen wurde – oder ob zwei dieser Perspektiven auf derselben grundlegenden Struktur beruhen. Hierzu sprach er auf Föhr mit verschiedenen Muttersprachlern, darunter auch mit unserer Kollegin Heike Volkerts..


Fering ist in der theoretischen Linguistik vor allem wegen seines Artikelsystems bekannt. Die Föhrerin Karen Ebert hat es grundlegend beschrieben. Später wurde Fering unter anderem durch die Arbeiten des Semantikers Florian Schwarz zu einem wichtigen Beispiel dafür, wie Sprachen unterschiedliche Arten ausdrücken können, auf Dinge und Gruppen Bezug zu nehmen. An diese Forschung knüpft Guerrini mit seiner Arbeit auf Föhr an.

Die Ferring Stiftung hat einen Grundwortschatz auf Fering und Öömrang herausgebracht.

Die laminierte Klappkarte beinhaltet den wichtigsten Wortschatz zum Mitreden. Schwerpunkte der 8-seitigen Lernhilfe im DIN A4-Format sind u. a. Bereiche wie: die eigene Person, Essen und Trinken, Natur, Ausbildung oder Staat und Gesellschaft.

Die Klappkarte ist aus strapazierfähigem, abwischbarem Material mit seitlicher Lochung, zum Abheften in jedem Ordner.

Ihr bekommt den Grundwortschatz bei uns in der Ferring Stiftung oder im Buchhandel auf Föhr und Amrum.

Wir laden euch am 19. August 2026 um 19:30 Uhr zu einem spannenden Vortrag von Jann M. Witt ein.

Unter dem Titel „Vom Schleichhandel und strafbaren Verbindungen mit dem Feinde – Schmuggel vor Schleswig-Holsteins Küsten 1807–1814” wird er die wirtschaftlichen Folgen der Napoleonischen Kriege für die Region beleuchten.

Nachdem es lange Zeit gelungen war, eine neutrale Position während der Revolutions- und Napoleonischen Kriege zu bewahren, wurde der dänische Gesamtstaat 1807 doch noch auf Seiten Frankreichs in diesen Konflikt hineingezogen.

Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges waren verheerend; die Seefahrt kam fast völlig zum Erliegen. Allein der Schmuggel mit verbotenen englischen Waren brachte in dieser Situation Abhilfe. Doch das Geschäft mit Zucker, Kaffee, Tee und Tabak war nicht ungefährlich, da der Schleichhandel streng bestraft wurde. Auch Föhrer Seeleute waren darin verwickelt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:

📆 Mittwoch, 19. August 2026

🕣19:30 Uhr

📍Ferring Stiftung, Hauptstraße 7, Alkersum

Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen wir uns."

Heute feiern wir den 117. Geburtstag von Frederik Paulsen, dem Gründer der Ferring Stiftung!

Am 31. Juli 1909 kam er in Dagebüll zur Welt. Schon in seiner Kindheit hatte er eine tiefe Verbundenheit zur Insel Föhr. Seine Eltern stammten von dort und in dem Postgebäude, in dem sein Vater tätig war, hörte er oft Fering.

Paulsen war ein mutiger Gegner des Nationalsozialismus. Sein politischer Widerstand führte zu einer Inhaftierung. Während seiner 18-monatigen Gefängniszeit entwickelte er eine enge Beziehung zu einem Amrumer.
Beide unterhielten sich auf Friesisch, sodass man sie nicht verstehen konnte. Die mögliche Funktion des Friesischen als eine Geheimsprache war für Paulsen eine wichtige Erfahrung.

Mit diesem Zitat erinnern wir an einen außergewöhnlichen Menschen, dessen Mut, Weitblick und Engagement die Ferring Stiftung bis heute prägen.

Mit der Gründung der Ferring Stiftung 1988 hat er für die Insel Föhr und alle Nordfriesen eine Institution geschaffen, die hilft, die eigene Sprache und Kultur zu bewahren.

Dafür sind wir ihm sehr dankbar!

Daaling feire wi a 117. gebuursdai faan Frederik Paulsen, wat a Ferring Stifting gründet hed!

Hi wurd a 31. jüüle 1909 uun Doogebal bäären. Al uun sin jongenstidj fääld hi ham mä’t eilun Feer ferbünjen. Sin aalern wiar faan diar an san aatj werket uun’t posthüs uun Doogebal. Diar küd Frederik Paulsen fölsis fering hiar.

Paulsen saat ham mudig jin a nationalsozialismus iin. Diarauer wurd hi feestnimen. Uun sin gefengnistidj, wat aagetanj muuner düüret hee, frinjet hi ham uun mä en loonsmaan faan Oomrem. Jo snaaket mäenöler uun hörens fresk mamenspriik fering an öömring, so dat a ölern jo ei ferstun küd. Dat det fresk üüs so’n slachs gehiamspriik tiine küd, wiar för Frederik Paulsen en wäärtfol erfaaring.

Mä detheer zitat wel wi am en böös besanerliken mensk teenk, wat a stifting mä san mud, sin föörütjlukin an sin engagement preeget hee.

Mä’t grünjleien faan a Ferring Stifting uun’t juar 1988 hee hi för’t eilun Feer an ale nuurdfresken en institutiuun skaafet, wat halept, at aanj spriik an kultüür tu bewaarin.

Diarför wel wi ham föl toonk s"

Mit einem Lächeln erinnern wir uns an die vielen Jahre mit Kai in der Ferring Stiftung, in denen er uns immer als ein sehr wissensdurstiger, freundlicher, aufgeschlossener, musikalischer und mitfühlender Mensch begegnet ist.

Kai hat sich maßgeblich um das Fotoarchiv von Wilhelm Ellermann gekümmert und die mehr als 80.000 Negative gesichtet, gescannt und für die Faust-Datenbank aufgearbeitet. Zuletzt hat er in akribischer Kleinarbeit auch mehrere Schiffsjournale in einfach zu lesende digitale Dokumente übertragen. Zusammen mit seiner Frau Karin hat er 2012 das Buch: Die vornehmsten Lebensumstände von Lorenz Fr. Jepsen herausgegeben.

Wir danken Ihm für seine jahrzehntelange Arbeit für die Stiftung und sind froh, dass wir mit ihm zusammenarbeiten durften.

Heute ist endlich unser neues „frinjer-buk“ angekommen und wir sind alle sehr begeistert!

Es ist ein Buch, in das alle deine Freunde reinschreiben können, wie sie heißen, wie sie aussehen oder was sie vielleicht auch gar nicht mögen.

Es gehört zu unserer Lehrbuchreihe des „Nordfriisk Liirskap“ und natürlich ließ es sich Algi nicht nehmen, als Erster etwas hineinzuschreiben.

Die Bücher gibt es bei uns in der Ferring Stiftung, also kommt schnell vorbei!

Daaling as entelk üüs nei “frinjer-buk” uunkimen an wi frööge üs böös diarauer!

Det as en buk, huar al din frinjer iinskriiw kön, hü jo het, hü jo ütjsä of wat jo ferlicht uk goor ei liis mei.

At hiart tu üüs rä faan liarbuken faan’t “Nordfriisk Liirskap“ an natüürelk wul Algi üüs iarst wat iinskriiw.

Dön buken jaft at bi üs uun a Ferring Stifting, also kem’m gau föörbi!

In der vergangenen Woche besuchte uns Skelte Braaksma. Der Comiczeichner war eine Woche auf Föhr, um für sein neues Projekt zu recherchieren, das im kommenden Jahr auf Initiative und in Kooperation mit der Ferring Stiftung erscheinen wird.

Skelte hat in Fryslân, Niederlande, bereits verschiedene Comics, Graphic Novels und Bücher in friesischer Sprache veröffentlicht. So entstand die Idee, mit dem Westfriesen eine Graphic Novel auf Fering zu entwickeln, die natürlich auch auf Föhr spielen wird.

In den letzten Tagen konnte Skelte Föhr und die umliegenden Inseln und Halligen kennenlernen und viele Ideen sammeln.

Das Team der Ferring Stiftung konnte zudem mit Skelte erste Entwürfe durchgehen und gemeinsam an der Story arbeiten. Ein paar Skizzen bekommt ihr schon jetzt zu sehen, und nun warten wir gespannt auf weitere Entwürfe.

Skelte wird die Geschichte auf Englisch schreiben, übersetzt wird sie dann bei uns in der Ferring Stiftung.

Bist du genauso begeistert von diesem außergewöhnlichen Projekt wie wir?

Gefördert durch die Stiftung für die Friesische Volksgruppe im Lande Schleswig-Holstein (Friesenstiftung/Friisk Stiftung)

Letst weg hed wi beschük faan Skelte Braaksma. He moolet comics an wiar en weg üüb Feer, am ideen för sin nei projekt tu saamlin, wat naist juar tup mä a Ferring Stifting ütjkem skal.

Skelte hee uun Fryslân uun Hollun al onerskiaselk comics, graphic novels an buken üüb fresk ütjden. Sodenig kaam det idee, mä ham en graphic novel üüb fering tu maagin, wat natüürelk üüb Feer spelet.

Uun a letst daar küd Skelte Feer, Oomram, Sal an a Halgen keenenliar an en mase ideen saamle. Dön mäwerker faan a Ferring Stifting küd mä ham al sin iarst föörslacher trochgung an tup bi det stak werke. En paar skitsen fu jam nü al tu sen an wi teew nü üüb noch muar föörslacher. Skelte skraft det stak üüb ingelsk, auersaat wurt at do heer uun a Stifting.

Beest dü jüst so iinnimen faan dediar projekt üüs wi?"

18597342034052677

18120632593773782

Nicht nur die Ferring Stiftung und Bente Faust haben sich in ihrem Podcast mit dem Geisterschiff „Mary Celeste“ beschäftigt, auch das Hoftheater Föhr setzt sich mit dieser spannenden Thematik auseinander.

In den Monaten Juli und August wird das Musiktheaterstück „Die Frauen der Mary Celeste – Das Geheimnis des Geisterschiffes“ nun in der St.-Laurentii-Kirche in Süderende aufgeführt. Erzählt wir die Geschichte aus der Perspektive der Föhrer Seefahrerfrauen.

Anlässlich der neuen Produktion des Hoftheaters lädt die Ferring Stiftung zu einer Matinee am 26. Juni um 16:30 Uhr ein.

Anwesend sein werden Iris Wallat (Dramaturgin), Frauke Riewerts (Karoline Lorenzen), Anna Mariani (Sarah Briggs), Synje Norland (Musik und musikalische Leitung), Bente Faust (Podcast Produzent) und Nicolas Dabelstein (Autor und Regisseur).

Unter der Leitung von Robert Kleih (Vorstand der Ferring Stiftung) werden die Protagonisten und Protagonistinnen über Themenfindung, Herangehensweise und Umsetzung des Projekts sprechen und einen Blick hinter die Kulissen gewähren. In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre wird erzählt und diskutiert und die Geschichte der „Mary Celeste“ erneut zum Leben erweckt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig – wir freuen uns auf dein Kommen.

Freitag, 26. Juni 2026
16:30 Uhr
Hauptstraße 7, Alkersum auf Föhr"

Nach oben scrollen